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Call for Papers: 13. Workshop „Mensch-Maschine-Interaktion in sicherheitskritischen Systemen: Wer entscheidet im Ernstfall?“ – Mensch und Computer, Duisburg (MuC’26)

Im Blickpunkt des 13. Workshop Mensch-Maschine-Interaktion in sicherheitskritischen Systemen: Wer entscheidet im Ernstfall? stehen Beiträge zur Nutzung computerbasierter Lösungen in Bereichen und Situationen mit unmittelbarer Relevanz für Leben und Wohlbefinden von Menschen (Usable Safety) sowie Beiträge zu nutzerorientierten Konzepten der Resilienz technischer Systeme in Bezug auf potenzielle Angriffe (Usable Security).

Im Blickpunkt des 13. Workshop Mensch-Maschine-Interaktion in sicherheitskritischen Systemen: Wer entscheidet im Ernstfall? der Mensch und Computer 2026 stehen Beiträge zur Nutzung computerbasierter Lösungen in Bereichen und Situationen mit unmittelbarer Relevanz für Leben und Wohlbefinden von Menschen (Usable Safety) sowie Beiträge zu nutzerorientierten Konzepten der Resilienz technischer Systeme in Bezug auf potenzielle Angriffe (Usable Security).

Unter dem Schwerpunktthema „Wer entscheidet im Ernstfall?“ adressiert der Workshop insbesondere Beiträge, die sich mit der Gestaltung, Unterstützung und Verantwortlichkeit menschlicher Entscheidungen und ihrer Konsequenzen in sicherheitskritischen Kontexten befassen. Im Fokus stehen Situationen, in denen Entscheidungen unter Zeitdruck, Unsicherheit oder eingeschränkter Informationslage getroffen werden müssen und algorithmische, teil- oder vollautomatisierte Systeme zunehmend in Entscheidungsprozesse eingebunden sind.

Der Workshop lädt insbesondere Beiträge ein, die das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz, Automatisierung und menschlichem Urteil in sicherheitskritischen Einsatzlagen untersuchen, kritisch reflektieren oder empirisch evaluieren. Dabei können Human in the Loop (HITL), Meaningful Human Control (MHC) und vergleichbare Ansätze zur Ausgestaltung von Verantwortung und Kontrolle eingebunden werden. Darüber hinaus sind Beiträge, die nicht explizit dem Schwerpunktthema zugeordnet sind, ausdrücklich willkommen:

  • Usability und User Experience in sicherheitskritischen Kontexten (u.a. Cybersecurity, Gesundheitswesen, Krisenmanagement, Prozessführung, Verkehrsführung);
  • Fallstudien und Evaluationen zu Usable Safety oder Usable Security in unterschiedlichen Zielgruppen (z.B. Bürger:innen, Behörden, Organisationen, Unternehmen);
  • Algorithmen und Systeme zur nutzerzentrierten und nachvollziehbaren Analyse von Big Data (u.a. Künstliche Intelligenz, Visual Analytics) im Kontext sicherheitskritischer Mensch-Computer Interaktion;
  • Resilienz und Training in Krisen, Katastrophen und Konflikten (u.a. Ausfallsicherheit, Bevölkerungswarnung, Erste Hilfe, Extended Reality, Handlungsempfehlungen, Notfallprävention);
  • Partizipation und Soziale Medien (u.a. Nachbarschafts- und Selbsthilfe, Crowdsourcing, Digital Volunteers, Virtual Operations Support Teams, Crisis Mapping);
  • Ethische, legale und soziale Implikationen in sicherheitskritischen Systemen (z.B. Inclusive und Ability-based Design, Value-Sensitive Design);
  • Methoden und Werkzeuge zur Modellierung und Validierung von Usable Safety und Security in technischen Gesamtsystemen (z.B. Cyberphysische Systeme, Mensch-Roboter-Kollaboration, Digital Twins);
  • Nachhaltige Mensch-Maschine-Umwelt-Interaktion in sicherheitskritischen Kontexten (z.B. Begrenzung des Biodiversitätsverlusts, Anpassung an und Abmilderung der Erderwärmung).

Informationen zur Deadline und Formatvorlage, Begutachtung und Benachrichtigung, sowie zur Durchführung des Workshops sind auf der entsprechenden Website hinterlegt: https://peasec.de/2026/muc-ws-26/